Arbeitsangebote für Menschen mit Behinderung


Vor dem Hintergrund der öffentlichen Diskussion zur soziale Inklusion* und der Arbeitsmarktsituation von Menschen mit Behinderung sowie den Vergütungsverhandlungen mit Freien Trägern von Diensten und Einrichtungen der Behindertenhilfe in Sachsen Anhalt, informierten sich die SPD Fraktionen des Landtages und die Fraktion SPD-future! des Stadtrates der Landeshauptstadt Magdeburg am 08.05.12 gemeinsam in den Räumen der Lebenshilfe Magdeburg gemeinnützige GmbH über diese Themen. Mit dabei waren u. a. Sozialminister Norbert Bischoff, die SPD-Landesvorsitzende Katrin Budde, der ostelbische SPD-Stadtrat Jens Rösler und der Vorstandsvorsitzende des Lebenshilfe Magdeburg e. V. Dr. Klaus-Dieter Pantke.


Dabei wurde seitens der Lebenshilfe Magdeburg auch über die Rehabilitationsangebote in den Werkstätten informiert und die Finanzierung von Leistungen der Eingliederungshilfe in Sachsen Anhalt, insbesondere die angespannte Situation bei den Entgeltverhandlungen mit den Sozialagenturen thematisiert. Es bestand Einvernehmen darüber, dass Menschen mit Behinderung wann immer möglich, in den ersten Arbeitsmarkt zu vermitteln sind und die Arbeit der Werkstätten für behinderte Menschen als unverzichtbares Arbeitsangebot dauerhaft zu stützen ist.


Die SPD wird sich weiterhin der angesprochenen Probleme und Sorgen der Menschen mit Behinderung annehmen und das Thema soziale Inklusion in den Focus ihres sozialpolitischen Engagements stellen.


*[Soziale Inklusion ist die vollständige Akzeptanz jedes Menschen in seiner Individualität durch die Gesellschaft und die Möglichkeit eines jeden Menschen, in vollem Umfang an der Gesellschaft teilzuhaben bzw. teilzunehmen.]